2 Tages E-Bike Tour Durannapass

Um «Kilometer zu sparen» starteten wir in Landquart den Tag mit einer Zugfahrt, stiegen mit unseren Bikes in die RhB und fuhren nach Jenaz. Dort angekommen, machten wir unsere Bikes startklar und fuhren dem Fluss Landquart entlang bis nach Küblis.

Nachdem wir die ersten elektronischen Schwierigkeiten an einem der Bikes beseitigt hatten, konnten wir schliesslich den langen und stetigen Anstieg in Angriff nehmen. Über das Dorf Conters im Prättigau führte uns die Strasse bis zur Alp Obersäss, was etwas mehr als 1’200 Höhenmeter stetiger Anstieg bedeutet. Ab hier beginnt der letzte Teil zum Durannapass.

Prättigau - Aufstieg zum Durannapass
Prättigau – Aufstieg zum Durannapass
Durannapass
Durannapass

Über Wiesen und einfache Singletrails (welche wegen dem noch immer vorhandenen Schmelzwasser schwierig zu befahren waren) führte uns der Weg hinauf bis auf 2’116 m.ü.M. zur Passhöhe.

Auf dem Pass wurden wir mit einem wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Bergspitzen und dem Grüensee belohnt. Eine Rast an diesem herrlichen Ort durfte nicht fehlen.

rund um den Grüensee beim Durannapass
rund um den Grüensee beim Durannapass

Weiter ging es einige Kilometer über Wiesen, dann Naturstrassen bis zur bekannten Walsersiedlung Strassberg.

Im Skihaus Casanna pausierten wir für das Mittagessen. Da das ganze Tal keine Stromversorgung hat, konnten wir unsere Bikes nicht aufladen, was jedoch nicht weiter schlimm war, da wir sowieso einen nächsten Halt in Langwies planten.

Dahin führte uns nun die Tour, vorbei an weiteren Walserhäusern und kleineren Siedlungen bis zum Dorf, wo wir von Martin im Gasthaus Edelweiss erwartet wurden. Bei einem gemeinsamen Bier genossen wir den Moment und konnten die Bike-Batterien für den Schlussaufstieg nach Arosa wieder etwas aufladen.

Unter dem Langwieser Viadukt führte uns die Tour über Litzirüti, zum Stausee Isel nach Arosa und schlussendlich zu unserem Ziel und Hotel in Innerarosa.

Langwieser Viadukt
Langwieser Viadukt

Diesen Tag schlossen wir bei einem sehr feinen Nachtessen in Arosa ab.

Wieder bei strahlendem Sonnenschein starteten wir unseren zweiten Tag. Unsere Beine wurden bereits am frühen Morgen auf ihre Fitness getestet, führte der Weg doch direkt vom Hotel hinauf zur Weisshorn Mittelstation. Nachdem wir im Bärengehege noch einen Bär beobachten konnten, fuhren wir auf dem Aroser Höhenweg bis zur Ochsenalp und dann weiter nach Tschiertschen.

Die rassante Abfahrt führte weiter nach Praden, Passugg bis ins Stadtzentrum von Chur. Mit jedem Meter Talabfahrt spürten wir die steigenden Temperaturen. Der letzte Abschnitt führte uns noch über Trimmis-Zizers bis zu unserem Ziel in Landquart.

Um eine Tour reicher durften wir wiederum zwei herrliche Tage abschliessen.

Peter

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